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Universitätsklinikum Würzburg
Anstalt des öffentlichen Rechts
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg
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Mitglied des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands

Aufnahmeuntersuchung

Um gezielte Untersuchungs- und Therapieschritte einleiten zu können, wird in der Regel vom zuständigen Stationsarzt eine Aufnahmeuntersuchung durchgeführt. In einem persönlichen Gespräch wird nach Vorerkrankungen und eventuellen früheren Operationen gefragt. Ziel dieser so genannten Anamnese ist es, den Hintergrund der Erkrankung zu erkennen und die aktuellen Beschwerden richtig einzuordnen.

Es ist daher wichtig, über bereits stattgefundene Voruntersuchungen zu informieren und entsprechende Befunde und Untersuchungsergebnisse den Stationsärzten zu übergeben.

Eigene Arzneimittel sollten nicht ohne Rücksprache mit dem Stationsarzt eingenommen werden, denn nur so lassen sich Unverträglichkeiten mit vom Klinikum verordneten Medikamenten ausschließen.

Spezielle Untersuchungen

Vor allen Operationen und diagnostischen Eingriffen führen die behandelnden Ärzte ein spezielles Aufklärungsgespräch über die Notwendigkeit und die Art des Eingriffes sowie über mögliche Risiken und Konsequenzen.
Häufig sind dazu spezielle Untersuchungen notwendig, um optimal auf die Operation oder den Eingriff vorzubereiten. Bildgebende Verfahren, wie Ultraschall, Röntgen oder nuklearmedizinische Aufnahmen, sind dabei oftmals in bestimmten Abteilungen durchzuführen.

Visiten

Bei der täglichen Visite vergewissern sich die behandelnden Ärzte/innen über den Stand der Behandlung. Bei der Visite, die meistens auch von einer Pflegekraft begleitet wird, werden auch der weitere Therapieverlauf und die notwendigen medizinischen Maßnahmen besprochen und geklärt.

Regelmäßig etwa einmal pro Woche findet eine so genannte Chefvisite statt. Der Klinikdirektor, die Oberärzte, Mediziner in der Ausbildung und Studenten sind neben den behandelnden Ärzten zugegen.

Operationen, Narkose, Therapien, Konsile

Operationssaal UKW

Sollte im Rahmen der Behandlung eine Operation notwendig werden, informiert der behandelnde Arzt darüber rechtzeitig und ausführlich. Spätestens am Vortag einer geplanten Operation wird der Stationsarzt ein umfassendes Aufklärungsgespräch über die Chancen und Risiken der Operation führen und Gelegenheit geben, Fragen und eventuellen Bedenken zum bevorstehenden Eingriff zu erörtern. Die Operationen werden generell in einer am Vorabend festgelegten Reihenfolge durchgeführt.

Sollte für den geplanten Eingriff eine Narkose erforderlich sein, wird ein eigens dafür ausgebildeter Narkosearzt, der Anästhesist, am Vortag über die möglichen Betäubungsarten unterrichten. Der Ablauf der Narkose wird besprochen. Der Narkosearzt wird dann, unter weitest gehender Berücksichtigung der persönlichen Wünsche, das für den Patienten am besten geeignete Narkoseverfahren auswählen.

Neben den operativ-chirurgischen Eingriffen werden in der so genannten konservativen Krankenversorgung insbesondere die Therapien mit Medikamenten und die Physiotherapie angewandt. Diese unterschiedlichen Arten werden in der Praxis kombiniert, um den größtmöglichen Heilungserfolg zu erzielen.

Sollten für Untersuchungen und Behandlungen Fachärzte aus anderen Kliniken der Medizinischen Einrichtungen beratend hinzugezogen werden, finden diese Konsile entweder auf der Station oder in den Polikliniken statt.