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Universitätsklinikum Würzburg
Anstalt des öffentlichen Rechts
Josef-Schneider-Str. 2
97080 Würzburg
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Mitglied des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands

Patientenarmbänder am Universitätsklinikum Würzburg

Bild Patientenarmband

Mit zunehmender Fallzahl und sinkender Krankenhausverweildauer erhöht sich die Komplexität der Behandlung in den Kliniken. Um die Sicherheit für die Patienten an unserem Klinikum weiter zu verbessern, werden ab Frühjahr 2012 (zunächst nur) allen stationär aufgenommenen Patienten im ZOM | ZIM Armbänder zur Verfügung gestellt. Diese sind mit Nachnamen, Vornamen, Geburtsdatum und Ihrer Aufnahme-Nummer beschriftet. Selbstver¬ständ-lich werden dabei die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz und Patientenrechten eingehalten.

Die Identifikationsarmbänder dienen insbesondere dazu, Verwechslungen vorzubeugen und somit Risiken für Patienten zu minimieren. Das gilt besonders für Situationen und Momente, in denen Patienten selbst keine Auskunft (mehr) geben können, so zum Beispiel nach der Einnahme sedierender Medikamente, in Narkose oder wenn es der Gesundheitszustand nicht zulässt. Neben dem Hauptaspekt Patientensicherheit sehen wir aber in der Anwendung ebenso vielerlei Vorteile bezüglich von Ablaufoptimierungen, so z.B. bei der POCT-Diagnostik. Wir wollen damit also sowohl mehr Sicherheit als auch Erleichterung im klinischen Alltag erreichen.

Das von uns verwendete Armband wurde speziell für den Gesundheitssektor entwickelt und entspricht somit insbesondere auch allen Anforderungen an einen universitären Krankenhaus¬betrieb. Selbstverständlich ist die Hautverträglichkeit getestet worden, auch die Beständigkeit und Haltbarkeit nach typischen Kontakten mit Wasser oder Desinfektionsmitteln.

Die Patientenarmbänder werden im Regelfall durch die Aufnahmekräfte direkt bei stationärer Aufnahme erstellt und danach auf Station durch die betreuende Pflegefachkraft angelegt. Sollte das Armband während des Aufenthaltes beschädigt oder verloren gehen, so kann jederzeit ein Duplikat in den rund-um-die-Uhr besetzten Patienten¬aufnahmestellen (wie z.B. in der CNA im ZOM) erstellt werden. Am Entlassungstag wird das Armband entfernt und gemäß den Bestimmungen des Datenschutzes als entsprechender Datenmüll entsorgt.

Das Tragen der Armbänder wird aber keinesfalls erzwungen, d.h. der Patient kann im Einzelfall dem Anlegen eines solchen Bandes widersprechen. Er wird dann aber sowohl schriftlich mittels Flyer als auch mündlich vom betreuenden Arzt über die potentiellen Nachteile des Nicht-Tragens aufgeklärt werden. Selbstverständlich gibt es auch sonst ein dazugehöriges Ausfallkonzept, sollte z.B. das Armband nicht zugänglich bzw. verfügbar sein.

Die Armbänder werden zunächst für die Kliniken im ZOM | ZIM eingesetzt und im weiteren Verlauf in allen anderen Kliniken/Abteilungen eingeführt werden. Um einen höchstmöglichen Sicher¬heits¬standard bei der Nutzung der Patientenarmbänder zu erreichen, wird der Umgang in einer ent¬sprechenden klinikums- und berufs-gruppen¬über¬greifenden Dienstanweisung geregelt werden.