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Universitäts-Kinderklinik Würzburg

Logopädie im Sozialpädiatrischen Zentrum

Welche Aufgaben haben die Logopädinnen?

Unser Schwerpunkt liegt in der Diagnostik und Beratung von Säuglingen, Kleinkindern sowie Schulkindern und Jugendlichen mit  Störungen der Kommunikation, der Interaktion, der Sprech- und Sprachentwicklung, der Mundmotorik sowie Ernährungsproblemen.

Die logopädische Untersuchung bei Kindern mit Problemen in der Sprachentwicklung besteht  aus einer Spielbeobachtung, Beurteilung der spontansprachlichen Fähigkeiten sowie der Anwendung aktueller Testverfahren.

Unsere Beratung umfasst Angebote sowohl für Eltern als auch für Fachpersonal (Erzieher, Heilpädagogen, Therapeuten, Einzelintegrationskräfte, Lehrer).

Hierbei geht es vor allem darum, aktuelle Förderkonzepte und Therapiemethoden, spezifisch bezogen  auf das jeweilige Kind bzw. den Jugendlichen auszuwählen und diese in Therapieeinheiten, an verschiedenen Förderorten (Kindergarten, Schule, Tagesstätte...) und auch in der Familie so einzubetten, dass die erworbenen Fähigkeiten auch in den Alltag übertragen werden können.

Die Beratung von Bezugspersonen nicht oder kaum sprechender Kinder und Jugendlicher ist ebenfalls einer unserer Schwerpunkte. Hier geht es darum, diese über entsprechend ausgewählte Hilfsmittel (Bilder, Gebärden,  Symbole, elektronische Kommunikationshilfen) so  zu unterstützen, dass sie sich ihrer Umwelt mitteilen  können und eine Kommunikation möglich wird.

Wir bieten auch logopädische Therapien mit Beratung der Eltern u.a. bei Ernährungsproblemen oder spezifischen Störungsbildern an.

Unsere Arbeit umfasst auch das Angebot von  Elterntrainingsprogammen z.B. bei Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerungen.

Welche Kinder und Jugendliche kommen zu den  Logopädinnen?

  • Kinder und Jugendliche mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen, auch in Verbindung mit körperlicher, geistiger oder Mehrfachbehinderung
  • Kinder und Jugendliche mit neurologisch bedingten Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen
  • Kinder und Jugendliche mit myofunktionellen Störungen
  • Kinder und Jugendliche, die eine syndromale Erkrankung haben (z.B. Rett-Syndom, Angelmann, FRA-X, Down-Syndrom)
  • Kinder und Jugendliche, die eine Redeflussstörung haben (z.B.Stottern)
  • Kinder und  Jugendliche mit Sprechhemmungen, Sprachverweigerung bzw. Mutismus
  • Kinder und Jugendliche mit Interaktions- und Kommunikationsstörungen (z.B. Autismus)
  • Kinder- und Jugendliche, die nicht oder kaum sprechen und von „unterstützten Kommunikationmöglichkeiten“ profitieren können
  • Kinder und Jugendliche mit Lese- und Schreibproblemen, denen
    eine Sprachentwicklungsstörung zu Grunde liegt