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Universitäts-Kinderklinik Würzburg

Pädiatrische Infektiologie und Immunologie

Im Schwerpunkt Pädiatrische Infektiologie und Immunologie der Universitäts-Kinderklinik (Leiter: Professor Dr. Johannes Liese; MSc) werden Patienten mit akuten und chronischen Infektionskrankheiten, sowie infektanfällige Kinder und Jugendliche betreut. Ein besonderer Schwerpunkt ist die stationäre und ambulante Versorgung von Patienten mit angeborenen und erworbenen Immundefekten, hierzu gehören:

  • Kinder mit häufigen Infektionen oder anderen Symptomen unklarer Ursache, bei denen durch verschiedene Untersuchungen immunologische oder autoimmunologische Krankheiten ausgeschlossen werden müssen

  • Primäre Immundefekte (PID):
    Kinder, die eine angeborene Schwäche des Immunsystems aufweisen und eine Therapie benötigen.

  • Sekundäre Immundefekte (SID):
    Kinder, die durch kontaminierte Blutkonserven oder unter der Geburt mit dem HI-Virus exponiert oder infiziert wurden.

  • Autoinflammatorische Erkrankungen:
    Kinder, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und Kinder, die mit wiederkehrendem Fieber ohne erkennbare Ursache auffallen.

Leistungsspektrum


Immunologische Diagnostik
Untersuchung auf Antikörpermangelsyndrome, T- und B-Zelldefekte, Granulozyten-Funktionsstörungen, Komplementdefekte und Defekte des angeborenen Immunsystems.

Wir sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie (API),  eine Arbeitsgemeinschaft von Ärzten und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich mit der Erkennung, Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des Immunsystems bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen.

Weiterbildungsermächtigung


Es besteht die Möglichkeit der Zusatzqualifikation mit Erwerb eines Diploms für pädiatrische Infektiologie (Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V.).